Mehr Gestaltungsfreiheit ohne Heizkörper: elektrische Fußbodenheizung macht es möglich

Bodentiefe Fenster, freie Wandflächen und Möbel, die stehen dürfen, wo man sie wirklich haben will: Wer sein Zuhause plant, denkt meist zuerst an Grundriss und Lichtkonzept. Heizkörper geraten dabei schnell zum Störfaktor, weil sie Wandfläche blockie

Freie Wandflächen für individuelle Raumgestaltung

Ohne Heizkörper lässt sich ein Raum ganz anders denken. Ein Sofa kann direkt vor die Fensterfront rücken, ein Regal an die Wand, die früher für den Heizkörper reserviert war. Auch große Glasflächen und offene Grundrisse lassen sich so ohne zusätzlichen Planungsaufwand realisieren. Die elektrische Fußbodenheizung verteilt die Wärme gleichmäßig über die gesamte Fläche und macht so auch Räume mit viel Glas beheizbar, ohne eine Wandheizung einzuplanen. „Bauherren unterschätzen oft, wie viel nutzbare Wandfläche allein durch den Verzicht auf Heizkörper entsteht“, erklärt Markus Schuster, Experte der Initiative WÄRME+. „Architekten setzen die elektrische Lösung deshalb oft gezielt ein, wenn ein Raum optisch klar oder reduziert wirken soll. Ganz ohne sichtbare Heizkörper lässt sich ein Raum ruhiger gestalten, was bei minimalistischen Einrichtungskonzepten mit viel Freifläche geschätzt wird.“

Elektrische Fußbodenheizung ohne Heizkörper auch technisch im Vorteil

Der Vorteil ohne Heizkörper gilt grundsätzlich für jede Fußbodenheizung, ob wassergeführt oder elektrisch. Technisch unterscheiden sich beide Systeme jedoch deutlich voneinander. Während eine wassergeführte Fußbodenheizung mehrere Stunden zum Aufheizen und eine stärkere Aufbauhöhe benötigt, kommt die elektrische Lösung mit rund einem Zentimeter Gesamtaufbau aus und erreicht dank selbstlernender Thermostate ihre Wohlfühltemperatur bereits nach etwa 15 bis 20 Minuten. „Das macht sie besonders für Renovierungen interessant, bei denen jeder Millimeter zählt, genauso wie für gut gedämmte Neubauten“, so Schuster. Zwar ist Strom als Energieträger für das Heizen vergleichsweise kostenintensiv, in einem gut gedämmten Gebäude lässt sich der Energiebedarf jedoch deutlich reduzieren, sodass die Betriebskosten entsprechend niedrig ausfallen können. Ein unsanierter Altbau mit hohem Wärmebedarf würde dagegen auch bei den Heizkosten deutlich anders dastehen. Bei einem gut gedämmten Einfamilienhaus lägen die Anschaffungskosten für die elektrische Fußbodenheizung etwa bei 8.000 bis 10.000 Euro, die monatlichen Heizkosten je nach Kombination mit Photovoltaik und Batteriespeicher lediglich bei etwa 55 bis 80 Euro. Da weder Heizkessel noch Pumpen oder Schornstein im Haus nötig sind, entfällt zudem nahezu jeder Wartungsaufwand, während sich das System über smarte Steuerung und variable Stromtarife flexibel und energieeffizient in den Alltag einbinden lässt.
Weitere Informationen bietet die Initiative Wärme+ unter www.waerme-plus.de

Über die Initiative WÄRME+
Die größten Energieeinsparpotenziale in deutschen Haushalten liegen bei Raumheizung und Trinkwassererwärmung. Um diese Potenziale zu heben, sind neben energiebewusstem Verhalten auch Investitionen in moderne Energie- und Gebäudetechnik nötig. Die Initiative WÄRME+ informiert Wohneigentümer anbieterneutral über die Einsatzmöglichkeiten von Technologien und Produkten, um wirtschaftliche, nachhaltige und umweltfreundliche Entscheidungen treffen zu können. Träger der Initiative sind die Marktführer AEG Haustechnik, CLAGE, DEVI, Stiebel Eltron und Vaillant sowie der ZVEI – Verband der Elektro- und Digitalindustrie und die HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V.

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