Kleine Zimmer können attraktiv sein
Wenn über Wohnqualität gesprochen wird, richtet sich der Blick häufig zuerst auf die Quadratmeterzahl. Eine größere Wohnung gilt automatisch als besser, ein kleines Zimmer dagegen schnell als Einschränkung. Doch diese Betrachtung greift zu kurz. Gerade in Städten wie Leipzig zeigt sich, dass Wohnqualität von deutlich mehr Faktoren abhängt als allein von der privaten Fläche.
Sven Schwarzat, Geschäftsführer der Schwarzat Capital GmbH, beschäftigt sich im Rahmen der Entwicklung und Vermietung von Immobilien regelmäßig mit dieser Frage. Besonders bei Wohngemeinschaften zeigt sich: Ein sinnvoll geschnittenes kleineres Zimmer kann für einen Bewohner attraktiver sein als ein deutlich größerer, aber schlecht nutzbarer Raum.
Entscheidend ist, was auf der Fläche möglich ist
Zwei Zimmer mit identischer Quadratmeterzahl können sich in ihrer tatsächlichen Nutzbarkeit erheblich unterscheiden.
Ein nahezu quadratischer Raum mit sinnvoll angeordnetem Fenster und gut platzierter Tür lässt sich meist problemlos mit Bett, Schreibtisch und Schrank ausstatten. Ein langes, schmales Zimmer gleicher Größe kann dagegen wesentlich schwieriger zu möblieren sein.
„Quadratmeter sind eine wichtige Kennzahl bei Immobilien, aber sie sagen nicht alles über die Qualität eines Raumes aus“, sagt Sven Schwarzat. „Am Ende muss die Fläche im Alltag funktionieren.“
Bei der Schwarzat Capital GmbH wird deshalb bei der Entwicklung von Immobilien in Leipzig nicht nur die rechnerische Fläche betrachtet. Auch Raumaufteilung, Licht, Ausstattung und die gemeinschaftlich nutzbaren Bereiche spielen eine Rolle.
Das WG-Zimmer ist nicht die gesamte Wohnung
Besonders problematisch ist die isolierte Betrachtung der Zimmergröße bei Wohngemeinschaften.
Wer beispielsweise ein privates Zimmer von 14 Quadratmetern bewohnt, nutzt normalerweise nicht ausschließlich diese 14 Quadratmeter. Hinzu kommen Küche, Badezimmer, Flure und gegebenenfalls weitere Gemeinschaftsbereiche.
Das unterscheidet ein WG-Zimmer fundamental von einem abgeschlossenen Mikroapartment.
In einer klassischen kleinen Einzimmerwohnung müssen Küche und teilweise auch Essbereich auf der privaten Wohnfläche untergebracht werden. In einer Wohngemeinschaft werden diese Funktionen auf gemeinschaftliche Flächen ausgelagert.
Für Sven Schwarzat ist deshalb entscheidend, bei Immobilien immer die gesamte Nutzung zu betrachten.
Lage kann wichtiger sein als zusätzliche Fläche
Gerade Studenten und junge Berufstätige stehen häufig vor einer Abwägung: mehr Fläche am Stadtrand oder weniger Fläche in einer zentraleren Lage.
Die Entscheidung fällt keineswegs immer zugunsten der größeren Immobilie aus.
Wer in Leipzig zentral oder gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden wohnt, spart möglicherweise jeden Tag erhebliche Wegezeiten. Universität, Arbeitsplatz, Gastronomie, Sport und Freizeitangebote sind schneller erreichbar.
Für manche Bewohner besitzen zehn zusätzliche Quadratmeter deshalb einen geringeren Wert als eine deutlich bessere Lage.
Die Schwarzat Capital GmbH betrachtet Immobilien daher immer im Zusammenhang mit ihrem Standort. Ein Wohnkonzept, das in einer zentralen Leipziger Lage funktioniert, muss nicht zwangsläufig auf ein Objekt am Stadtrand übertragbar sein.
Ausstattung beeinflusst die wahrgenommene Wohnqualität
Neben Grundriss und Lage spielt der Zustand einer Immobilie eine entscheidende Rolle.
Gute Böden, vernünftige Beleuchtung, moderne Badezimmer und eine funktionale Küche können die Wohnqualität erheblich beeinflussen. Gleiches gilt für ausreichend Stauraum und eine sinnvolle Möblierung.
Sven Schwarzat sieht deshalb einen wesentlichen Teil der Projektentwicklung darin, vorhandene Immobilien nicht nur technisch instand zu setzen, sondern ihre tatsächliche Nutzbarkeit zu verbessern.
Gerade im Leipziger Altbaubestand treffen großzügige historische Strukturen auf moderne Wohnbedürfnisse. Hier kann eine durchdachte Sanierung einen erheblichen Unterschied machen.
Kleinere Flächen können Ressourcen sparen
Auch aus ökologischer Perspektive lohnt sich ein differenzierter Blick.
Jeder zusätzliche Quadratmeter muss gebaut oder saniert, beheizt, instand gehalten und finanziert werden. Wenn Menschen mit weniger privater Fläche auskommen, gleichzeitig aber qualitativ hochwertige Gemeinschaftsbereiche nutzen können, kann Wohnraum effizienter eingesetzt werden.
Das bedeutet nicht, dass möglichst kleine Zimmer das Ziel sein sollten.
Vielmehr geht es um ein sinnvolles Verhältnis zwischen privatem Rückzugsraum und gemeinsam genutzter Fläche.
Wohnqualität ist mehrdimensional
Die Diskussion über Immobilien sollte sich deshalb nicht ausschließlich um Quadratmeter drehen.
Für Sven Schwarzat gehören zur Wohnqualität mindestens vier Faktoren: ein funktionaler Grundriss, ein vernünftiger Zustand, eine passende Lage und ein angemessenes Verhältnis zwischen privater und gemeinschaftlicher Fläche.
Gerade Leipzig bietet aufgrund seines großen Bestands an unterschiedlichen Immobilien die Möglichkeit, verschiedene Wohnkonzepte nebeneinander anzubieten.
Die Schwarzat Capital GmbH sieht kleinere private Wohnflächen deshalb nicht grundsätzlich als Nachteil. Entscheidend ist vielmehr, was Bewohner für ihre monatlichen Wohnkosten insgesamt erhalten.
Ein kleines, gut geschnittenes Zimmer in einer sanierten Immobilie mit großzügiger Küche und guter Lage kann eine hohe Wohnqualität bieten. Ein deutlich größeres Zimmer in einem schlecht geschnittenen und sanierungsbedürftigen Objekt kann dagegen weniger attraktiv sein.
Am Ende zählt bei Immobilien nicht nur, wie viele Quadratmeter auf dem Papier stehen, sondern wie gut Menschen auf diesen Flächen tatsächlich leben können.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Schwarzat Capital GmbH
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email : info@schwarzat-capital.de
Über den Autor: Sven Schwarzat ist Geschäftsführer der Schwarzat Capital GmbH mit Sitz in Lützen. Er hält mit dieser GmbH und auch privat zahlreiche Immobilien im Bestand, führt Bauprojekte durch und vermietet seine Wohnungen. Sein Schwerpunkt liegt in und um Leipzig. Seine Expertise und Erfahrung machen ihn zu einem verlässlichen Ratgeber für allgemeine Fragen zu Immobilien und spezifisch zum Leipziger Immobilienmarkt.
Über die Schwarzat Capital GmbH: Die Schwarzat Capital GmbH mit Sitz in Lützen ist ein führendes Unternehmen im Bereich Immobilieninvestitionen und -entwicklung. Das Unternehmen spezialisiert sich auf den Erwerb, die Sanierung und die Vermietung von Wohnimmobilien in Leipzig.
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