ASCO: Holzstamm und Betonrahmen statt vier Tischbeinen

Ein versetzter Holzstamm, ein Rahmen aus Stahlbeton: Zwei Tischentwürfe von ASCO zeigen, wie Material und Konstruktion den Essplatz prägen.

BildNürnberg. Beim Esstisch Mono von ASCO übernimmt ein aus dem vollen Stamm geschnittener Holzfuß die tragende Rolle. Er steht asymmetrisch unter der Tischplatte, seine Stirnfläche bleibt durch eine Aussparung sichtbar. Jahresringe und natürliche Trockenrisse sind damit Teil der Gestaltung. Statt das Untergestell möglichst unauffällig zu behandeln, macht der Entwurf seine Konstruktion sichtbar.

Dahinter steht ein Unternehmen, das Gerd Alfers 1998 in Rheda-Wiedenbrück gegründet hat. ASCO spezialisierte sich früh auf die Entwicklung von Tischen und fertigt nach eigenen Angaben sämtliche Produkte in einer westfälischen Manufaktur. Neben Esstischen umfasst das Programm unter anderem Bistro-, Beistell- und Couchtische sowie Bänke und Hocker. Besonders anschaulich lässt sich der gestalterische Ansatz an zwei Modellen nachvollziehen: Mono und Frame.

Asymmetrie mit praktischen Folgen

Der Holzstamm des Mono steht auf einer rechteckigen Stahlbodenplatte; ein Winkelrahmen trägt die Tischplatte. Durch den versetzten Zentralfuß entsteht eine andere Aufteilung unter dem Tisch als bei einem Modell mit vier Eckbeinen. ASCO beschreibt den Entwurf ausdrücklich auch für die gleichzeitige Nutzung als Arbeits- und Essplatz. Für die Planung einer Erweiterung ist ein konstruktives Detail wichtig: Eine Ansteckplatte lässt sich ausschließlich an der kurzen Seite ergänzen.

Für einen konkreten Grundriss lohnt es sich deshalb, nicht nur Länge und Breite einzuzeichnen. Auch die Position des Holzfußes und der Bodenplatte sollte zusammen mit den vorgesehenen Sitzplätzen betrachtet werden. Die asymmetrische Konstruktion ist nicht bloß eine optische Entscheidung, sondern gehört in die Überlegungen zur täglichen Nutzung.

Ein gegossener Rahmen unter der Holzplatte

Einen anderen Weg geht der von Studio Vertijet entworfene Frame. Sein Untergestell besteht aus einem in einem Stück gegossenen Stahlbetonrahmen. Außen verläuft dieser geradlinig, innen ist er konvex geformt. Zwischen dem Rahmen und der Massivholzplatte sitzen zwei runde Distanzträger in der Holzausführung der Platte. Sie schaffen einen sichtbaren Abstand, der die schwere Tischplatte optisch vom Beton löst. Vier im Beton eingelassene, höhenverstellbare Gleiter ermöglichen das Ausrichten des Tisches. ASCO sieht den Entwurf sowohl als Esstisch als auch für Besprechungen vor.

Mono und Frame gehören zum Angebot der Raum & Form Seidel GmbH und sind über design-kiste.de erhältlich. Die ASCO-Markenseite bei design-kiste.de führt diese und weitere Entwürfe zusammen. Damit lassen sich innerhalb desselben Herstellerprogramms unterschiedliche Lösungen für Tischplatte und Untergestell gegenüberstellen.

Holzoberflächen mit unterschiedlichen Eigenschaften

Auch bei der Verarbeitung des Holzes lohnt die genaue Unterscheidung. Das Materialprogramm umfasst unter anderem Eiche, Nussbaum, Kernesche und Ulme. Neben fein geschliffenen, geölten Oberflächen stehen gebürstete Ausführungen sowie schwarze, strukturiert gebürstete Brandeiche. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt vom jeweiligen Modell und Plattenaufbau ab.

Bei Platten aus drei Bohlen arbeitet ASCO natürliche Merkmale wie Astlöcher und Verwirbelungen im Holz besonders heraus. Die Baumkanten werden von Hand mit der Axt bearbeitet. Der Hersteller weist für diese Ausführung ausdrücklich darauf hin, dass Trockenrisse sehr wahrscheinlich sind.

Einen anderen Oberflächenaufbau bieten Hirnholzplatten: Quadratische und rechteckige Eichenholzblöcke werden zu einer etwa sechs Zentimeter starken Platte verleimt. Ihre sichtbaren Jahresringe werden durch Bürsten zusätzlich betont. Diese Unterschiede betreffen nicht nur das Aussehen, sondern auch die fühlbare Struktur. Eine glatt geschliffene Platte und eine ausgeprägt reliefartige Oberfläche sollten deshalb nicht als lediglich verschiedene Farbvarianten betrachtet werden.

Form und Sitzplätze gemeinsam betrachten

Die Auswahl reicht bei ASCO über Holzart und Oberflächenbehandlung hinaus. Das Programm sieht unterschiedliche Kantenbearbeitungen und Plattenformen vor, darunter rechteckige Varianten mit verschieden stark gerundeten Ecken. Runde, elliptische oder ovale Formen sind abhängig vom Gestell möglich. Gerade diese Einschränkung ist für die Auswahl wichtig: Nicht jede gewünschte Platte lässt sich mit jeder Unterkonstruktion kombinieren.

Der versetzte Stamm des Mono und der offene Betonrahmen des Frame zeigen zwei deutlich verschiedene Lösungen. Welche zum eigenen Essplatz passt, entscheidet sich nicht allein an der Holzfarbe. Ebenso relevant sind die vorgesehenen Sitzplätze, die Oberflächenstruktur und der Platz, den das Untergestell beansprucht.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

WebSeo
Herr Justin Hauswald
Röderstraße 1
01454 Radeberg
Deutschland

fon ..: 015901231342
web ..: https://webseo.de/
email : info@webseo.de

Die Raum & Form Seidel GmbH mit Sitz in Nürnberg ist im Möbelhandel sowie in der Einrichtungsberatung und Innenarchitektur tätig. Über design-kiste.de stellt das Unternehmen Möbel und Einrichtungsgegenstände verschiedener Hersteller vor und ermöglicht Anfragen zu Produkten und Planungsprojekten. Das Sortiment umfasst unter anderem Sofas, Sessel, Tische, Stühle, Leuchten und Accessoires. Die Beratung berücksichtigt Möblierung, Materialien und Beleuchtung für Wohn- und Arbeitsräume. Zum Leistungsangebot gehören außerdem die Planung von Raumkonzepten sowie die Begleitung der Umsetzung einschließlich Bestellung, Lieferung und Montage. Das Unternehmen wird durch Geschäftsführer Peter Seidel vertreten.

Pressekontakt:

Raum & Form Seidel GmbH
Herr Peter Seidel
Fürther Straße 96
90429 Nürnberg

fon ..: 0911 600 2216
email : service@design-kiste.de