Shopfloor Management vor Ort: So wenig wie möglich, so viel wie notwendig

Shopfloor Management beginnt direkt am Ort des Geschehens. Shopfloor-Tafeln machen Kennzahlen, Abweichungen und notwendige Maßnahmen direkt an der Maschine sichtbar.

BildErkennen ist der erste Schritt zum Handeln – besonders direkt am Ort des Geschehens.

Aus diesem Grund wollen wir nach und nach an unseren Maschinen Arbeitsplatz- und Bereichs-Shopfloor-Tafeln aufbauen. Je nach Größe, Prozessumfang und den relevanten Themen wird die Ausführung an die Anforderungen vor Ort angepasst.

Denn nicht jeder Bereich benötigt dieselben Inhalte.

Unser Grundsatz lautet deshalb:

So wenig wie möglich, so viel wie notwendig.

Was wollen wir mit den Shopfloor-Tafeln erreichen?

Das Ziel ist auf allen Tafeln gleich:

* Verständnis für den Istzustand, den Zielzustand und bestehende Abweichungen schaffen
* Das Handeln fördern und einfordern

Die Mitarbeiter sollen direkt an der Maschine erkennen können, wo der Bereich aktuell steht, welche Ziele verfolgt werden und wo Handlungsbedarf besteht.

Eine Abweichung nur sichtbar zu machen, reicht jedoch nicht aus. Aus den erkannten Problemen müssen konkrete Aufgaben und Maßnahmen entstehen.

Die Grundelemente unserer Shopfloor-Tafeln

Nach einigen Diskussionen haben sich zwei Grundelemente herauskristallisiert, die auf allen Tafeln vorhanden sein sollen.

Kennzahlen und Treibergrößen

Dargestellt werden sollen die Kennzahlen, die für den jeweiligen Bereich wirklich relevant und beeinflussbar sind.

Das können beispielsweise Qualität, Ausschuss, Leistung, Maschinenstillstände, Liefertreue oder offene Störungen sein.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Zahlen zu zeigen. Die Kennzahlen sollen den aktuellen Zustand verständlich machen und Abweichungen sichtbar werden lassen.

Aufgabenmanagement

Das zweite Grundelement ist das Aufgabenmanagement.

Hier werden Routinetätigkeiten sowie Maßnahmen zur Beseitigung von Abweichungen festgehalten. Wichtig sind dabei klare Verantwortlichkeiten, Termine und ein nachvollziehbarer Bearbeitungsstand.

So soll verhindert werden, dass Probleme zwar besprochen werden, anschließend aber im Tagesgeschäft wieder verloren gehen.

Start mit ersten Pilottafeln

Im ersten Schritt haben wir erste Pilottafeln aufgebaut, um praktische Erfahrungen zu sammeln.

Dabei wollen wir herausfinden:

* Welche Informationen werden wirklich benötigt?
* Welche Inhalte fehlen?
* Was ist zu umfangreich?
* Was wird von den Mitarbeitern tatsächlich genutzt?

Auf Basis dieser Erkenntnisse werden wir die Shopfloor-Tafeln Schritt für Schritt weiterentwickeln.

Alle Gestaltungselemente sind an den Pilottafeln magnetisch angebracht. Dadurch können wir Inhalte und Anordnung schnell verändern, ergänzen oder wieder entfernen.

Gerade in der Pilotphase hilft uns diese Flexibilität, verschiedene Lösungen direkt vor Ort auszuprobieren.

Eine Tafel allein reicht nicht aus

Eines ist uns von Anfang an klar:

Nur der Aufbau und das Bestücken einer Shopfloor-Tafel führen noch nicht zu einem gelebten Shopfloor Management.

Entscheidend sind feste Besprechungsroutinen, klare Verantwortlichkeiten, aktuelle Inhalte und die konsequente Bearbeitung von Abweichungen.

Eine Shopfloor-Tafel soll keine reine Informationswand sein. Sie soll ein Arbeitsmittel sein, mit dem vor Ort regelmäßig gearbeitet wird.

Unser Ziel ist es deshalb, aus den Erfahrungen mit den Pilottafeln einen einfachen und praxistauglichen Standard zu entwickeln.

Denn nicht die vollste Tafel ist die beste, sondern die Tafel, die im Alltag tatsächlich genutzt wird.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Simplefactory Alexander Schlegel
Herr Alexander Schlegel
Ruppmannstrasse 43
70565 Stuttgart
Deutschland

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